Vererbungslehre

Die Vererbungslehre ist ein komplexes Thema und die wichtigste Grundlage der Pferde-Zucht. Neben der Bedeutung der Leistungsmerkmale der Elterntiere erklären wir wie versucht wird selbst die Farbe eines Pferdes durch geschickte Kreuzung zu beeinflussen. Wichtiger ist jedoch die Kenntnis über Erbkrankheiten und Gendefekte, über die wir einen Überblick geben wollen. Außerdem lesen Sie hier, ob Hengst oder Stute mehr Einfluss auf Interieur und Exterieur des Fohlens haben und welche Exterieurstandards die Zuchtverbände festlegen.

Grenzen Sie ihre Suche auf dem Gebiet Vererbungslehre ein. Mit einem Suchbegriff liefert unsere Datenbank Fachbeiträge zu diesem Thema an.
Vererbungslehre
Erbliche Disposition von Krankheiten beim Pferd

Wenn Freizeit- oder Turnierpferde aufgrund einer Verletzung oder Krankheit unreitbar werden, liegt bei Stuten und Hengsten der Wunsch nahe, das Tier zur Zucht einzusetzen. So kann das Pferd weiter genutzt werden und erwirbt sich damit eine Daseinsberechtigung. Doch ist...

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Vererbungslehre
Zuchtkriterien beim Pferd: Exterieur und Leistungsfähigkeit

Die Zuchtverbände legen für die jeweilige Rasse einen bestimmten Exterieurstandard fest, der als „Idealbild“ angesehen und somit in der Zucht angestrebt werden sollte. Die äußeren, rassetypischen Merkmale sollen dazu beitragen, die Leistungen des für bestimmte Disziplinen eingesetzten Pferdes zu...

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Vererbungslehre
Erbkrankheiten und Gentests

Viele ernsthafte oder sogar tödliche Krankheiten bei Pferden können vermieden werden, indem bei der Zucht auf eine frühzeitige Abklärung der genetischen Vorbelastung geachtet wird. Für viele Erbkrankheiten stehen bereits Gentests zur Verfügung, die inzwischen von mehreren Laboren angeboten werden,...

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Gendefekt: HYPP

Die Hyperkaliämische Periodische Paralyse (HYPP) ist eine genetisch bedingte Muskelerkrankung, die bei US Quarter Horses, US Paints und Appaloosas aus der Blutlinie des Hengsts IMPRESSIVE auftritt. Betroffene Pferde leiden unter mehr oder weniger starken Anfällen von Muskelzittern, Schwäche oder...

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Gendefekt: HERDA

Die Hereditary Equine Regional Dermal Asthenia (HERDA) ist eine erblich bedingte, degenerative Hauterkrankung, die überwiegend in den Westernrassen US Quarter Horse und US Paint Horse auftritt. Während HERDA-Einzelgenträger vollkommen gesund sind, kommt es bei Doppelgenträgern zu so schweren Verletzungen...

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Gendefekt: PSSM

Die Polysaccaride Storage Myopathy (PSSM) ist eine genetisch bedingte, nicht heilbare Muskelerkrankung, die insbesondere in den Westernpferderassen Quarter Horse, Paint Horse, Appaloosa und in ihren Kreuzungen verbreitet ist. Betroffene Pferde haben oft erhebliche Bewegungsstörungen und sind auf eine besondere...

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Gendefekt: OLWS

Das Overo Lethal White Foal Syndrom (OLWS) oder auch Lethal White Foal Syndrome (LWFS) ist eine Erbkrankheit, die aus der Verpaarung von Frame-Overo-Schecken entstehen kann. Fohlen mit einem OLWS-Doppelgen können keine Nahrung verdauen und sterben deshalb innerhalb der ersten...

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Gendefekt: GBED

Die Glycogen Branching Enzyme Deficiency (GBED) ist eine erblich bedingte Störung des Glykogenstoffwechsels, die bei US Paints und US Quarter Horses auftritt. Während sich der Defekt bei GBED-Einzelgenträgern gesundheitlich nicht äußert, endet er bei Doppelgenträgern in jedem Fall tödlich....

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Vererbungslehre
Die Farbvererbung beim Pferd

Ein gutes Pferd hat keine Farbe, und doch achten viele Pferdeliebhaber gerade auf die Farbgebung. Sie ist bei der Auswahl eines Pferdes oft stark mit entscheidend, weil sie am deutlichsten ins Auge sticht. Obwohl die Farbe mit der Leistung...

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