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Zucht :: Pferde-Rassen

Trakehner

Der Trakehner stammt aus Ostpreußen und das Standbild des berühmtesten Trakehnerhengstes „Tempelhüter“ steht heute im niedersächsischen Verden. Das Stockmaß liegt zwischen 160–168 cm und es kommen alle Farben vor. Schimmel sind jedoch eher selten.
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Trakehner wurden in Ostpreußen durch den Deutschen Ritterorden gezüchtet, indem die Schweiken, die ursprüngliche ostpreußische Landrasse, mit orientalischen Pferden veredelt wurden. Trakehner sind sehr elegante, manchmal etwas sensible Pferde, die einen einfühlsamen Reiter brauchen. Ihre Sensibilität hat den Trakehnern auch schon den Ruf eingebracht, schwierig  zu sein, aber in kompetenten Händen sind sie sehr zuverlässig. Ihre Leistungsbereitschaft ist legendär, und besonders als Dressur- und Militarypferde konnten Trakehner schon oft olympische Erfolge erzielen. Im Zweiten Weltkrieg konnten nur wenige Pferde aus Ostpreußen nach Deutschland gerettet werden. 800 Stuten und 40 Hengste wurden in einem abenteuerlichen Ritt in den Westen evakuiert. Heute gibt es wieder mehr Trakehner, etwa 5.000 sind in Deutschland registriert. Auch farblich können Trakehner etwas ganz Besonderes sein: Gescheckte Pferde waren bei Warmblütern lange Zeit unerwünscht – nur bei den Trakehnern wurden auch Schecken gezüchtet.


Quelle:

Mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

Behling © 2010 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart

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