Zucht :: Pferde-Rassen

Andalusier

Der Andalusier hat seinen Ursprung in Spanien und die perfekte Klassische Dressur kann man an der Königlich-Andalusischen Reitschule in Jerez bewundern. Es kommen alle Farben vor, häufig Schimmel. Ihr Stockmaß liegt zwischen 155 und 162 cm.
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Reinrassige Andalusier nennt man PRE, das heißt „Pura Raza Española“ („Pferd reiner spanischer Rasse“). Die reinste Blutlinie ist bis heute die der Cartujanos (Kartäuser), die in Klöstern im Süden Spaniens gezüchtet wurden. Im Mittelalter blühte die Zucht der spanischen Pferde, die an den europäischen Fürstenhöfen sehr begehrt waren, weil sie sich so gut für die Kriegsführung zu Pferd eigneten. Andalusier sind nämlich kräftig genug, um einen erwachsenen Mann mit seiner ganzen schweren Kriegsrüstung zu tragen. Später wurde der Andalusier zu einem an den europäischen Fürstenhäusern beliebten Show- und Paradepferd. Deutlich vom Berber beeinflusst, sind Andalusier eher kurze, quadratische Pferde mit einem kräftigen Hals. Durch die hohe Aktion der Vorderbeine sehen sie sehr erhaben und aufgerichtet aus. Die spanischen Edelpferde haben viele andere Rassen mitgeprägt: Lipizzanern, Kladrubern, Frederiksborgern und Friesen sieht man den Einfluss der Andalusier deutlich an.


Quelle:

Mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

Behling © 2010 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart

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