Pferde gut durchs Frühjahr bringen – das gibt es zu beachten

Endlich ist der Frühling da, diese Tatsache freut Reiter und Pferd gleichermaßen. Die Sonne und die steigenden Temperaturen locken uns
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Endlich ist der Frühling da, diese Tatsache freut Reiter und Pferd gleichermaßen. Die Sonne und die steigenden Temperaturen locken uns und unsere treuen Begleiter raus in die Natur. Doch bevor es richtig losgehen kann, gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten.

Angrasen der Pferde

Mit dem Anweiden beginnen

Im Winter bekommt das Pferd vorwiegend Stroh, Heu, Äpfel, Karotten und etwas Körnerfutter. Neigt sich der Winter dem Ende entgegen, wartet auf das Pferd wieder frisches grünes Gras. Vom Winterfutter zum Futter im Frühjahr ist es also eine große Umstellung, die zu ernsthaften Darmproblemen führen kann. Aus diesem Grund sollte das Tier sanft an die Futterumstellung gewöhnt werden. Das heißt, zu Beginn kommt es nur ein paar Minuten auf die Koppel. Sobald es ein paar Runden gedreht ist und beginnt vom Gras zu fressen, kommt es wieder in den Stall. Die Zeitspanne, in der es auf der Wiese bleibt, wird bei jedem Mal etwas verlängert. So gewöhnt sich das Pferd Stück für Stück an die neuen Gegebenheiten.

Pferde für die ersten Koppelausflüge vorbereiten

Verletzungen durch übermäßige Freude, das erste Mal wieder an der frischen Luft zu sein, können vermieden werden, indem das Tier vorher in der Reithalle etwas warmgelaufen wird. Das schont die Sehnen und die Muskulatur des Tiers. Im Allgemeinen ist es wichtig, über eine gut ausgestattete Stallapotheke zu verfügen, denn im Ernstfall zählt manchmal jede Minute. Das passende Zubehör dazu gibt es auch in Apotheken, zum Beispiel bei Shop Apotheke. Ansonsten gehört nicht viel dazu, das Pferd auf die Koppel vorzubereiten. Das hängt vor allem von der Haltung der Tiere im Winter ab. Verbringt ein Pferd den Winter über in einer geschlossenen Stallanlage, benötigt dieses meist noch einen Schutz, da das Winterfell stellenweise undicht sein kann. Hier sorgt eine Pferdedecke für zusätzlichen Schutz. Auch das Immunsystem ist vielleicht nicht so ausgeprägt und robust, wie bei Tieren, die auch den Winter über draußen sind. Pferde sollten auch in puncto Ernährung auf die Koppel vorbereitet werden. Das Gras ist im Frühjahr sehr zuckerhaltig und wird von den Pferden nach der langen Zeit der Abstinenz meist regelrecht verschlungen. Das kann zu Verdauungsproblemen führen, weshalb das Tier mit einer Mischung aus viel Heu, Kräutern und Kraftfutter angefüttert werden sollte. Dadurch stellt sich die Darmflora auf neue Nährstoffe ein und kann dann mit den frischen Gräsern auch besser umgehen.Hinweis: Hafer gilt als beliebtes Kraftfutter für Pferde. Das macht aber nur Sinn, wenn sich das Tier viel bewegt. Bei mangelnder Bewegung, wie im Winter und zeitigem Frühjahr, kann die Fütterung mit Hafer zu einem Energieüberschuss führen, welcher dem Tier regelrecht zu Kopf steigt.

Krankheiten nach dem ersten Weidegang

Im Allgemeinen gilt es, das Pferd beim Anweiden genau zu beobachten.

– Gibt es Anzeichen, dass das Tier lahmt oder unter einer Verletzung leidet?
– Sind die Beine angeschwollen oder Verdauungsbeschwerden erkennbar?
– Sehen die Hufe des Tiers gesund aus?

Bereits erste Hinweise darauf, dass etwas nicht stimmt, sollte nachgegangen werden, um schlimmere Verläufe zu vermeiden. Hufrehe (Laminitis) ist eine Durchblutungsstörung, die durch Verdauungsprobleme hervorgerufen wird. Mit falscher Belastung hat dies nicht zu tun. Bei dieser Erkrankung entzündet sich die Klauenlederhaut, im schlimmsten Fall kann sich die Hufkapsel ablösen. Um dies zu vermeiden, sollten die Hufen des Pferds beim Anweiden täglich kontrolliert werden und bei Anzeichen, wie Schwellungen, Wärme oder Fehlbelastungen der Tierarzt konsultiert werden. Eine große Angst von Pferdebesitzern sind Koliken. Diese treten besonders häufig im Frühjahr beim Anweiden auf. Folgende Anzeichen deuten auf eine Kolik hin:

– liegende Position,
– Grummeln und Stöhnen,
– Unruhe,
– scharrende Bewegungen,
– Schweißausbrüche und
– Verkrampfungen.

In diesem Fall ist die Fütterung einzustellen und sofort der Tierarzt hinzuziehen. Eine unbehandelte und länger bestehende Kolik kann lebensbedrohlich für das Tier sein. Bei leichten Anzeichen ist sanfte Bewegung hilfreich und das Unterbrechen des Anweidens.

 


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