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Gesundheit :: Vorsorge

Thuja Lebensbaum

Der aus Nordamerika stammende Lebensbaum wird in seiner Heimat bis zu 60 Meter hoch. Bei uns wird er meist als Hecke kleingeschnitten oder darf in Parkanlagen als Baum immerhin bis zu 30 Meter hoch wachsen. Aufgrund seiner giftigen Inhaltsstoffe stellt Thuja eine große Gefahr für Pferde dar, besonders wenn ihr Auslauf an eine entsprechende Hecke grenzt. 
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Thuja-Blätter sind leicht an ihrer geschuppten Form zu erkennen. Manche Sorten weisen helle Grüntöne auf, andere dunkle. Beim Zerreiben riechen sie aromatisch. Die Äste sind zahlreich und stehen in alle Richtungen des Baumes ab. 

Pferde reagieren von allen Großtieren am empfindlichsten auf Thuja. Für sie sind besonders die Zapfen des Lebensbaums gefährlich, aber auch das Holz und die Zweigspitzen, die besonders viele Giftstoffe enthalten. Der bloße Hautkontakt kann bereits Hautreizugen und Schwellungen hervorrufen. Werden mehr als 500 Gramm Thuja gefressen, so erleidet das Pferd eine tödliche Vergiftung. Erste Anzeichen sind starker Durchfall, Krämpfe und Bewusstseinsstörungen. Überlebt das Tier eine solche Vergiftung, so können dadurch Niere und Leber geschädigt worden sein.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de


Quelle:

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