1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Gesundheit :: Vorsorge

Robinie / Falsche Akazie

Die Robine ist ein besonders harter Strauch, denn sie stammt ursprünglich aus Virginia und ist das Hungern und Darben auf dürrem Boden gewohnt. An günstigen Standorten kann sich der oft nur heckenhohe Strauch aber baumstark bis zu 30 Meter hoch auswachsen. Das Holz solcher Exemplare wird oft zu Weidezaun-Pfählen verarbeitet und dann von Pferden benagt - mit tödlichen Folgen: ab 150 Gramm aufgenommender Rinde!
Grenzen Sie ihre Suche auf dem Gebiet Vorsorge ein. Mit einem Suchbegriff liefert unsere Datenbank Fachbeiträge zu diesem Thema an.

Die Robinie blüht von Mai bis Juni und ist ihrer weißen, süß duftenden Schmetterlingsblüten wegen ein beliebter Zierstrauch in deutschen Gärten. Die Blüten hängen in großen Trauben über den gefiederten Blättern. Im Herbst baumeln die großen, dürren Schoten von den zweigern. Der junge Baum schützt seine Blätter durch je zwei spitze Stacheln an den Stielen. 

Holz, Samen, Rinde und Wurzeln der Robine sind stark giftig. Pferde reagieren besonders empfindlich. Selbst trockene Zaunpfähle enthalten noch genug giftigen Saft, um ihnen zu schaden. Deshalb sollten entsprechende Hölzer vor der Verarbeitung immer abgeschält werden. Robinien auf oder neben einer Weide müssen sorgfältig abgezäunt werden.

Vergiftungserscheinungen sind Koliken, Speichelfluss, Raserei, Gehirnreizung, Magen-Darm-Probleme und Leberschäden. Bei langsamen Vergiftungen treten oft Hufrehe auf. Durch kontinuierliches Knabbern an Robinienholz können Pferde innerhalb von nur vier Stunden sterben.

Foto: Peter Bohot / pixelio.de


Quelle:

_min