1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Gesundheit :: Vorsorge

Rittersporn

Den Rittersporn gibt es sowohl als Garten-Zierpflanze als auch als wildwachsende Form. Beide Arten sind giftig, vor allem die Samen. Vergiftungen drohen sowohl auf der Weide als auch in Paddocks, die an einen Blumengarten angrenzen.
Grenzen Sie ihre Suche auf dem Gebiet Vorsorge ein. Mit einem Suchbegriff liefert unsere Datenbank Fachbeiträge zu diesem Thema an.

Rittersporn gehört zur Gattung der Hahnenfußgewächse. Die einjährige Pflanze blüht von Mai bis August – wildwachsend an Wegrändern und in lichten Wäldern mit kalkreichem Lehmboden. Kennzeichnend sind die fünf weitausstrahlenden dunkelblauen Blütenblätter, von denen das obere in einen langen Sporn mündet, der der Pflanze ihren Namen gab. Oft gleicht der vielverzweigte Stengel einem üppigen Blumenstrauß. Als Bestäuber hat der Rittersporn sich Hummeln auserkoren, doch selbst diese verschmnähen es oft, durch die Blüte zum Nektar zu gelangen, der tief in dem langen Sporn verborgen ist. Stattdessen knabbern sie ihn einfach von außen an.

Als Gartenform gibt es auch Zuchten mit weißen, blauen oder roten Blüten. Manche davon werden bis zu 2 Meter hoch, während die Feldform nur etwa 20-40 cm hoch wächst.

Alls Formen des Rittersporns enthalten giftige Alkaloide, vor allem in den Samen, die sich nach der Blüte in erbsenähnlichen Schoten bilden. Besonders Kinder sind gefährdet, diese im Spiel zu sich zu nehmen. Bei Pferden zeigen sich Vergiftungen durch Koliken, Muskelkrämpfe, Ataxie, Benommenheit und veränderte PAT-Werte. Tod durch Atemlähmung tritt allerdings eher bei kleineren Säugetieren und entsprechend schwerer Vergiftung ein.

Foto: Martin Büdenbender / pixelio


Quelle:

_min