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Gesundheit :: Vorsorge

Pfaffenhütchen – Spindelbaum

Die Früchte des Pfaffenhütchens sehen zwar aus wie die frühere Kopfbedeckung katholischer Geistlicher - ihre Wirkungssweise ist aber nicht sehr christlich: Pferde sind besonders durch die Aufnahme von Zweigspitzen gefährdet. Denn sie sind besonders giftig.
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Von April bis August fällt das Pfaffenhütchen dem Betrachter meist gar nicht auf, denn die kleinen, hellgrünen Blüten sind eher unscheinbar. Im September und Oktober jedoch prunkt der Zierstrauch (bis zu 6 m hoch) um so mehr mit seinen leuchtend karmesinroten Samenkapseln, aus denen sich orangegelbe Samenkerne drängen. Diese stellen wegen ihrer Attraktivität vor allem für Kinder eine Gefahr dar. 

Einige Pferde sind bereits nach dem Fressen von Zweigspitzen zu Tode gekommen, die besonders viel Giftstoffe enthalten. Besonders gefährdet sind Tiere, die auf waldnahen Koppeln gehalten werden. Tückisch ist die Wirkungsweise des Gifts: Zum Teil zeigen sich erste Symptome erst 15 Stunden nach der Aufnahme der Pflanze.

Symptome sind neben Fieber und Koliken auch Kreislaufstörungen, Kurzatmigkeit, Krämpfe und Herzrasen.

Foto: Richard von Lenzano / pixelio.de


Quelle:

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