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Gesundheit :: Vorsorge

Oleander

Die Giftigkeit des Zierstrauchs aus dem Mittelmeerraum wird häufig unterschätzt: Schon ein Blatt kann einen Menschen töten, 20 Blätter ein Pferd. Bei tragenden Stuten kann es zu Fehlgeburten kommen. Auch getrocknet, im Heu, behält der Oleander seine Wirkung.
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In Deutschland wird Oleander meist als Kübelpflanze kultiviert, da er die harten Winter nicht aushalten kann. Deshalb sind Pferde vor allem dann gefährdet, wenn die Pflanze in der Nähe ihres Paddocks oder am Rand der Weide steht.

Von Juli bis September trägt der Oleander meist rosafarbene oder weiße Blüten mit fünf Blütenblättern. Darunter stehen die immergrünen, lanzettartigen Blätter, deren höchter Giftgehalt während der Blütezeit gemessen wurde. Im Herbst bildet die Pflanze schotenartige Früchte mit behaarten Samen. Die ganze Pflanze ist stark giftig!

Pferde reagieren auf Oleander mit Koliken, blutigen Durchfällen, kalten Extremitäten und Herzrhythmusstörungen. Eine Überdosis führt zum Tod durch Herzlähmung.

Foto: Twinlili / pixelio.de


Quelle:

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