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Gesundheit :: Vorsorge

Lupine

Blaue, gelbe und weiße Lupinen werden, vor allem in Norddeutschland, zur Verbesserung sandiger und stickstoffarmer Böden angebaut und grün untergeackert. Das führt zu einer starken Verbreitung der für Pferde giftigen Pflanzen.
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Die blaue Lupine wird auch in der Forstwirtschaft zur Bodenverbesserung benutzt. Alle Arten kennzeichnen sich durch lange, endständige Blütentrauben, an denen die Blüten in kleinen Quirlen stehen. Die Blätter sind langgestielt und fingerfrmig gespreizt. Nachts falten sie sich zusammen und richten sich dabei auf. Die Pflanzen können bis zu 150 cm hoch werden.

Lupinen blühen von Juni bis September auf Feldern, am Straßen- und Waldrand. Die gelbe Lupine duftet angenehm. Pferde sind besonders empfindlich, was die Aufnahme der bitteren Samen betrifft, die nach Ende der Blüte in behaarten Hülsen stecken. Diese sind wesentlich giftiger als die Blätter der Pflanze. 

Weil Lupinen so oft zur Gründüngung genutzt werden, sind einige Tiervergiftungen mit Todesfolgen bekannt. Kühe sind allerdings häufiger betroffen als Pferde, da sie zum teil sogar mit Lupinen gefüttert wurden, was zu Skelettmissbildungen bei Kälbern führte. Anzeichen einer Vergiftung sind Magen- und Darmbeschwerden, nervöse Unruhe, Atemnot und Zittern.

Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de


Quelle:

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