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Gesundheit :: Vorsorge

Liguster

Von den meisten Kinderspielplätzen wurde er bereits verbannt, aus einigen Reitställen leider noch nicht. Dabei sind Rinde, Blätter und Früchte des Ligusters stark giftig für Pferde.
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Liguster blüht in ganz Europa von Juni bis September. Der dichte Strauch mit rutenförmigen Zweigen und graubrauner Rinde mit Korkwarzen ist ein beliebtes Gartengewächs, man findet ihn aber auch an Waldrändern. Die lederartigen Blätter verfärben sich im herbst oft violett. Der Liguster trägt kleine, weiße, vierteilige Blüten, die in langen Rispen stehen und unangenehm riechen. Die giftigen Früchte sind erbsengroße, schwarz glänzende Beeren mit purpurrotem, sich violettt färbendem Fleisch.

Ligusterhecken werden auch oft zu Dekorationszwecken am Rand von Reitplätzen oder auf Turnieren eingesetzt. Hier gilt besondere Vorsicht!

100 Gramm der Pflanze sind für Pferde tödlich. Erste Vergiftungssymptome sind Fieber, Herzrasen, Kolik, Durchfall und erweiterte Pupillen.

Foto: Maja Dumat / pixelio.de


Quelle:

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