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Gesundheit :: Vorsorge

Kotwasser beim Pferd – wenn die Verdauung entgleist hilft Entgiftung

Kotwasser ist mehr als nur ein unschöner Anblick. Hinter diesem Symptom steckt ein schwerwiegendes Darm-Problem mit vielen möglichen Ursachen. Im Winter kann die Feuchtigkeit an der Haut des betroffenen Pferdes zudem gefrieren und dort Folgeerkrankungen auslösen.
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Gerade jetzt im Winter haben viele Pferde mit Kotwasser zu kämpfen. Bei manchen Pferden ist es ein dauerhaftes Problem, bei anderen tritt es plötzlich auf ohne dass man eine eindeutige Ursache definieren kann. Durch diese Resorptionsstörung des Wassers läuft dem Pferd vor und / oder nach dem Äppeln braunes Wasser aus dem After und an den Beinen runter. Die Äppel haben teils eine normale Konsistenz, können aber auch breiig oder ähnlich eines Kuhfladens sein. Für Pferd und Pferdebesitzer eine sehr unangenehme Sache. Tägliches Waschen steht dann auf der Tagesordnung, denn Hinterbeinen und Schweif sind ewig verklebt, es stinkt und es kann zu Hautreizungen kommen.

Ursachen für Kotwasser

Die Ursachen für Kotwasser können sehr vielfältig sein, daher gibt es kein Patentrezept dagegen. Das Pferd sollte ganzheitlich betrachtet werden und die Haltungs-, Trainings- und Fütterungsbedingungen müssen kritisch durchleuchtet werden. Das Kotwasser als Symptom einer Verdauungsstörung zeigt an, dass das Pferd körperliche oder auch psychische Probleme hat. Besteht ein Ungleichgewicht im Körper, spiegelt sich dieses häufig im Verdauungstrakt wieder, da dieser eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr spielt und der Darm der Sitz der Gesundheit ist.

Wie sind die Haltungsbedingungen?

Stress in der Herde kann eine mögliche Ursache für Kotwasser sein. Ist das Pferd nicht in der Herde integriert, sollte die Gruppe neu zusammengestellt werden. In der Offenstallhaltung haben rangniedrige Pferde oft Stress beim Fressen, weil sie ständig  von ranghöheren Tieren vom Futter gedrängelt werden. Auch ein zu langes Stehen in der Box sowie der „falsche“ Boxennachbar kann Stress für ein Pferd bedeuten.

Wie ist das Training?

Oft merkt man es den Pferden nicht an, aber das tagtägliche Training stresst viele Pferde. Manchmal merkt man es, weil diese vermehrt äppeln oder aber überhaupt nicht unter dem Reiter äppeln, weil sie sich innerlich so festhalten. Auch übermäßiges Schwitzen und vermeintliche Arbeitsunwilligkeit können Zeichen von Stress und Überforderung sein. Die Trainingsbedingungen sollten also genau durchleuchtet werden, manchmal hilft es, bei den Anforderungen einen Schritt zurück zu machen, damit es dann wieder zwei Schritte vorwärts geht. Ebenso helfen Schrittpausen am hingegebenen Zügel, den Stresspegel zu senken oder einfach mal anzuhalten und zu warten, bis das Pferd einmal richtig tief durchgeatmet hat.

Wie wird das Pferd gefüttert?

Pferde mit Kotwasser sollten keine Heulage oder Silage gefüttert bekommen, denn dadurch verschiebt sich der ph-Wert im Darm soweit in den sauren Bereich, dass es zu einer dauerhaften Störung bis hin zur Zerstörung der Darmflora kommt. In der Folge sterben wichtige Darmsymbionten ab und Toxine werden freigesetzt, was wiederum Leber und Nieren verstärkt belastet.

Heu ist natürliche und richtige Pferdefutter, denn in der Natur gibt es kein vergorenes Gras. Aber auch beim Heu gibt es Qualitätsunterschiede. Idealerweise sollte das Heu von Wiesen gewonnen werden, die weder mit Kunstdüngern noch mit Spritzmitteln behandelt werden, denn ein Zusammenhang zwischen Kotwasser und Pestizid- oder Herbizid-Rückständen kann nicht ausgeschlossen werden. Auf keinen Fall darf verschimmeltes Heu gefüttert werden, denn Schimmelpilze (Mykotoxine) schädigen die Darmflora.

Viele Pferde bekommen auch viel zu viel Kraftfutter. Durch dieses Zuviel an Kohlehydraten entstehen Fehlgärungen im Darm und der Körper des Pferdes übersäuert, was wiederum zu Verdauungsstörungen und Kotwasser führen kann.

Andere Gesundheitliche Probleme?

Die Verdauung beginnt im Pferdemaul, daher ist es wichtig, die Zähne des Pferdes regelmäßig kontrollieren zu lassen. Wird das Futter bereits im Maul nicht richtig zerkleinert und eingespeichelt, ist auch der Rest der Verdauung gestört.

Aber auch ein starker Parasitenbefall kann die Verdauung entgleisen lassen. Beim domestizierten Pferd ist eine regelmäßige Entwurmung unabdingbar, denn unsere Pferde kommen immer wieder mit ihrem Kot in Berührung und können nicht wie in der Natur einfach weiter wandern.

Die Darmflora des Pferdes kann auch gestört werden, wenn eine Antibiotikagabe notwendig war. Das Antibiotikum macht nämlich keinen Unterschied zwischen guten Darmbakterien und krankmachenden Bakterien. Nach einer Antibiotikatherapie sollte also die Darmflora wieder aufgebaut werden.

Durch Entgiftung das Gleichgewicht wieder herstellen

Insgesamt ist Kotwasser ein komplexes Problem, das meist von mehreren Seiten angegangen werden muss. Neben der Optimierung der Haltungs- und Trainingsbedingungen sowie der Fütterung, heißt es nun den Körper des Pferdes zu unterstützen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Giftstoffe müssen aus dem Körper abtransportiert werden, die Darmflora muss sich regenerieren, ebenso die anderen Ausscheidungsorgane wie Leber, Nieren und Haut. Eine Entgiftungskur mit Kristallkraft No1 bindet Toxine, Schwermetalle und andere Giftstoffe und entlastet somit den Körper des Pferdes. Der Organismus ist nun wieder in der Lage sich selbst zu helfen, ein stabiles Immunsystem aufzubauen und den Körper optimal mit Nährstoffen zu versorgen.


Quelle:

Kristallkraft