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Gesundheit :: Vorsorge

Herbstzeitlose

So bezaubernd die Herbstzeitlose zwischen August und November auf feuchten Wiesen und Auwäldern blüht, so gefährlich ist ihr starkes Gift für Mensch und Tier.
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Der Fruchtknoten der Pflanze taucht bereits im Frühjahr mit großen, tief dunkelgrünen Blättern aus der Erde auf. Die braunen Samen haben eine klebrige Haftscheibe und werden von Weidetieren an den Hufen über die Wiese verteilt. Die Blätter sammeln die Säfte für die späte, rosafarbene Blüte in einer Knollenzwiebel und sterben dann ab. Der giftige Saft enthält Alkaloide, hauptsächlich Colchicin, das die Zellteilung und Zellvermehrung stört. 

Pferde können sich durch die Aufnahme von Herbstzeitlosen nicht nur in der Blühtezeit vergiften, sondern schon vorher, wenn sie die Pflanzen mit den Samenkapseln fressen. Die Vergiftung beginnt nach wenigen Stunden. Nahrungsverweigerung, Schweißausbrüche, Kreislaufstörungen und Koliken mit blutigen Durchfällen sind die Anzeichen. Bei der Aufnahme größerer Mengen an Herbstzeitlosen kann es zum Tod durch Atemlähmung kommen.

Foto: Kurt F. Domnik / pixelio.de


Quelle:

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