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Gesundheit :: Vorsorge

Fingerhut

Von den zahlreichen Fingerhut-Arten ist in Deutschland der Rote Fingerhut am weitesten verbreitet. Besonders Pferde, die auf Koppeln in Waldnähe gehalten werden, sind gefährdet, sich an der zweijährigen Pflanze zu vergiften. Der Tod tritt schon nach Aufnahme geringer Mengen ein.
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Von Juni bis August blüht der Fingerhut in seiner allerschönsten Pracht, bis zu 120 cm hoch und mit leicht geschweiften, fünfteiligen Einzelblüten im einseitswendigen Blütenstand. Doch auch vor der Blüte oder getrocknet im Heu ist der Fingerhut äußerst giftig für Pferde: 25 Gramm getrocknete oder 100 g frische Blätter reichen aus, um ein Warmblut zu töten!

Vorsicht ist deshalb grundsätzlich in der Nähe von Waldlichtungen, – rändern und Kahlschlägen geboten, vor allem, wenn der Untergrund aus Lehmboden besteht. Entsprechende Koppeln sollten grundsätzlich schon im Frühjahr nach Figerhut abgesucht werden. Das Gleiche gilt für Wiesen, die zur Heuherstellung genutzt werden.

Vergiftungssymptome sind Taumeln, blutger Durchfall, Herzrhythmusstörungen und schließlich Herzversagen. 

Foto: Angelika Wolter / pixelio.de


Quelle:

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