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Gesundheit :: Vorsorge

Buchsbaum / Buchs

Der immergrüne buschige Strauch kommt vor allem in Gärten und Parkanlagen vor. Die wenigsten Gartenbesitzer wissen um seine Giftigkeit: Buchsbaum enthält rund 70 Alkaloide, die nicht nur Menschen, sondern auch Pferden gefährlich werden können.
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Wenn er nicht zu phantasievollen Gebilden zugeschnitten wird, wie vielerorts üblich, kann der Buchsbaum bis zu acht Meter hoch werden. Er hat einen gewundenen, gelbbraunen Stamm, von dem sich die Rinde in dünnen Lappen löst. die Blätter sind klein, elliptisch und auf der Oberseite dunkelgrün glänzend, während die Unterseite hellgrün ist. Von April bis Mai blüht der Buchs. Die gelblichweißen Blüten sitzen in dichten Knäueln in den Blattachsen. Danach bilden sich harte, schwarzbraune Kapselfrüchte.

Für Pferde ist Buchsbaum stark giftig. 700 Gramm frische Blätter reichen aus, um ein Warmblut zu töten. Besonders oft kommen Vergiftungen vor, wenn ein Heckenschnitt von Buchsbaum auf einer Weide entsorgt wird oder wenn Pferde an Turnierdekorationen knabbern. Je nachdem, wie viel Blätter oder Früchte ein Pferd aufgenommen hat, drohen Symptome wie Kolik, Krämpfe oder Lähmungserscheinungen. Im schlimmsten Fall tritt der Tod durch Atemlähmung ein.

Foto: Gabi Schönemann / pixelio.de


Quelle:

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