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Ausbildung :: Wettbewerbe

Wetten: Pferderennen für Tipper nach wie vor sehr beliebt

Online oder direkt: Es kommt auf den Geschmack an
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Ob die Pferdewette – oder Sportwette allgemein – nun online abgegeben oder ob der örtliche Wettmacher aufgesucht wird, hängt vom persönlichen Geschmack an. Ebenso darauf, ob man sich nun wirklich für den Wettsport interessiert oder es einfach mal ausprobieren möchte:

  • Örtlich – für Gelegenheitstipper ist der örtliche Wettmacher wohl die simpelste Option. Wer ohnehin gerade in der Nähe ist und die Laune auf einen Tipp verspürt, der kann mal schnell wetten.
  • Online – wer häufiger tippt oder wer sich eingehender mit der Materie befassen will, der tippt online. Hier können die einzelnen Wettmacher und ihre Quoten miteinander verglichen werden, zudem gibt es immer wieder Bonusangebote oder die Möglichkeit, Gratiswetten abzuschließen.

Im Grunde genommen sind Pferdewetten sehr leicht. Sicher, passionierte Wettbegeisterte werden nun sagen, dass auch hinter dem Wetten auf Pferderennen Wissen und Systeme stecken. Das stimmt, trotzdem bleibt das Prinzip sehr simpel. Es wird auf das vermutlich schnellste Pferd gesetzt – oder auf das langsamste, je nach Wettangebot. Ob der Wettbegeisterte nun die Wahrscheinlichkeit eines Siegs aufgrund der bisherigen Erfolge eines Pferdes – also nach Wissen – bestimmt oder den Sieger aufgrund seines Namens tippt, ist vom Ansatz her gleich. Wer allerdings noch nie eine Sportwette abgegeben hat, der wird sich im örtlichen Geschäft womöglich besser aufgehoben fühlen, da er hier notfalls bezüglich des Ablaufs beraten werden kann.

Online-Wetten: Was ist zu beachten?

Sehr wichtig ist immer die Quote. Und damit ist nicht nur die Quote des eigentlichen Rennens gemeint, sondern auch die Quote, die letztendlich eine Auszahlung bestimmt:

  • Auszahlungsquote – jeder Buchmacher behält einen Teil des Gewinns ein. Hiervon gehen Wettsteuern ab (wobei einige Anbieter die Steuern aus der eigenen Tasche zahlen), aber auch der Unterhalt des Wettangebots, Bereitstellungskosten und weitere Nebenkosten werden vom Gewinn abgezogen. Die Auszahlungsquote sollte bei allen Glücksspielen deutlich über 94 Prozent liegen.
  • Angebote – gerade Neukunden werden gerne mit Bonusangeboten gelockt. Diese sollten genauer betrachtet werden, denn nicht nur unterliegen sie oft zeitlichen Bedingungen, es kann auch gut sein, dass zum Erspielen des Bonus einige Wettarten gar nicht erlaubt sind. Wer den Bonus mit Pferdewetten erspielen möchte, aber nun plötzlich Tipps auf Rugby oder Segelmeisterschaften abgeben muss, der wird es schwer haben. Portale wie Nachgefragt.net sorgen hier für einen guten Überblick und helfen bei der Anbieterentscheidung.
  • Lizenz – Sportwettenanbieter werden heute auch in Deutschland lizenziert, hier ist also keine direkte EU-Lizenz notwendig.
  • Wettmöglichkeiten – ob viele Möglichkeiten gewünscht sind oder nicht, hängt wieder vom eigenen Geschmack ab. Wer für sich schon weiß, dass außer Pferdewetten nichts in Betracht kommt, der kann sich einen spezialisierten Anbieter suchen. Die meisten bieten aber die gefragtesten Sportarten zusätzlich an. Wer auch mal Nebensportarten tippen will, muss schon bei der Suche nach einem Buchmacher prüfen, ob dieser beispielsweise amerikanischen Sport, Kegeln oder auch E-Sports anbietet.

Schadet das Wetten den Pferden?

Auf diese Frage kann eigentlich immer nur eine falsche Antwort gegeben werden. Fakt ist, es handelt sich um Sport mit Tieren, also je nach eigenem Standpunkt ist der Pferdesport gut oder schlecht. Trotzdem gilt rund um die Pferderennen:

  • Stress und Druck – jeder Einsatz ist für das Pferd Stress und geht mit einem gewissen Druck einher. Wettfreunde können bei der Wahl des Rennens darauf achtgeben, nicht unbedingt Rennen auf den berüchtigten Bahnen auszuwählen. Bei Rennen, die allgemein für viele Stürze und Tode von Pferd und Reiter bekannt sind, ist Vorsicht geboten.
  • Haltung – nein, kein Sportpferd hat das perfekte Leben. Auf der anderen Seite wird heute sehr genau darauf geschaut, dass die Tiere ein recht gutes Leben haben und dass sie »lange halten«. Gute Rennpferde kosten Geld und sind wertvoll. Fast jeder Rennstall will vermeiden, dass die Tiere nach kurzer Zeit platt, also untauglich sind. Das ist nicht nur aus Sicht des Rennsports schlecht, auch lässt sich mit Tieren, die sich als schlecht haltbar, unabhängig der Umstände, erweisen, kaum züchten.

Wer allgemein Abwechslung will oder sich im Pferdesport abseits der Rennbahnen umsehen möchte, der kann natürlich auch die anderen Pferdesportvarianten nutzen:

  • Dressur – sie ist definitiv nicht für jedermann und Tipper sollten schon eine Grundahnung haben, wie dieser Sport funktioniert. Zudem steht gerade die Dressur immer wieder in der Kritik, da die heutigen Kriterien nichts mehr mit den Anfängen der Dressur und ihrem eigentlichen Hintergrund zu tun haben.
  • Springen – für Tipper ist das schon ein wenig einfacher, zumal die Reiter und Pferde gut nachgeschlagen werden können.
  • Vielseitigkeit – die Elitedisziplin des Reitsports. Dressur, Springen auf dem Platz und ein Geländeritt bedingen jede Prüfung. Nach jedem Abschnitt wird das Pferd ärztlich gecheckt und notfalls aus dem Wettbewerb genommen. Die Vielseitigkeit gilt auch als der fairste Sport, denn die Dressur ist weniger hochtrabend wie im üblichen Sport, zudem ist im Gelände ein Team aus Reiter und Pferd notwendig. Zwang, Druck oder gar Gewalt ist im Gelände schier unmöglich, denn wer das Tier über einen Sprung zwingen würde, der könnte beim folgenden Sturz mit seinem eigenen Leben zahlen.

Wer einfach mal schauen möchte, der kann Ende August sowohl bei der EM der Reiterei als auch bei der Vielseitigkeits-EM sein Glück versuchen.

Fazit – mehr als nur Rennbahnen

Pferdewetten sind breiter gefächert, als so manch einer glaubt. Tippfreunde sollten schauen, welcher Buchmacher für sie der Richtige ist und dann entscheiden, auf welches Pferd gesetzt wird. Für mehr Abwechslung abseits der typischen Renn- oder Trabrennbahn könnten Tipps auf Dressur, Springreiten oder auch Vielseitigkeitsreiten dienen. Und wer es sich wagt und auch noch die Athletik mit in den Sport einbeziehen will, für den stehen Voltigieren oder auch Kutschmeisterschaften zur Verfügung.


Quelle:

admin