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Panorama :: News-Archiv

Vatertags-Drama in Colditz: Pferd sieben Stunden lang auf Brücke eingeklemmt!

31.05.2014 – Beim Überqueren einer Holzbrücke im Wald von Colditz (Sachsen), brach am Donnerstag ein Pferd durch die Planken und verkeilte sich mit Huf und Hinterbein im Geländer. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren sieben Stunden lang im Einsatz, um das Tier zu bergen.
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Bei der Überquerung der etwa einen Meter breiten „Schwindelbrücke“ in Lastau bei Colditz war ein Schecke mit seinem Reiter weggerutscht und hatte sich daraufhin mit den Beinen im Geländer verkeilt. Um 14 Uhr ging der Tiernotruf bei der Freiwilligen Feuerwehr Colditz ein, die das panische Pferd befreien sollte.

„Aus eigener Kraft wäre es dort nicht mehr weg gekommen“, so der stellvertretende Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Colditz, Karsten Hellmig, gegenüber der Bild-Zeitung. Um das Tier bergen zu können, musste es vom Tierarzt sediert werden. „Dabei bäumte sich das Tier auf und begrub seinen Eigentümer, der als Ersthelfer vor Ort war, unter sich. Er brach sich den Oberschenkel, kam mit Blaulicht in eine Klinik“, so Bild.

Weil die anschließende Bergung des betäubten Tieres so kompliziert war, dauerte sie insgesamt sieben Stunden lang an. Dabei musste das Brückengeländer zum Teil mit Holzplanken abgedeckt und das Pferd unter eine Plane geschoben werden, die an einem Seilzug hing. Als um 21 alles vorbei war, fuhren die Einsatzkräfte nach Hause. Doch weitere eineinhalb Stunden später ging der nächste Notruf ein: Der immer noch betäubte Schecke war einen Abhang hinuntergerutscht, während Helfer auf sein Aufwachen warteten. Die Feuerwehr barg ihn daraufhin erneut.

Mittlerweile erholt sich das Pferd in der Zierklinik Leipzig. Seine genauen Verletzungen sind nicht bekannt, es muss jedoch laut Bild-Zeitung nicht eingeschläfert werden.

 


Quelle:

Bild / Barnboox

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