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Neue Studie gibt Aufschluss über Kolik-Risiko nach Operationen

21.02.2014 - Nach einer Vollnarkose aufgrund eines operative Eingriffs kann es bei Pferden zu Koliken kommen. Eine neue amerikanische Studie, die im Equine Veterinary Journal (EVJ) in Zusammenarbeit mit der American Association of Equine Practitioners publiziert wurde, zeigt diverse Risikofaktoren auf, die für die Prävention von erheblichem Wert sein könnten.
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Nach einer Vollnarkose kommt es bei etwa 2,8 bis 6 Prozent der operierten Pferde zu Koliken, wobei es sich vor allem um Verstopfungskoliken im Dickdarm handelt. Bei einer Studie der State University, USA, wurde der klinische Verlauf bei 416 Pferden über zwei Jahre hinweg ausgewertet und auf mögliche Risikofaktoren untersucht. Bei 8,7 % der Pferde kam es zu Koliksymptomen. Dabei kamen einige interessante Begleiterscheinungen heraus: erhöhte Blutlaktatwerte, Darmträgheit, eine Lagerung des Pferdes während des Eingriffs auf der rechten Seite und niedrigere rektale Körpertemperatur sind offensichtlich Risikofaktoren – zudem kommt es anscheinend bei Arabern häufiger zu Kolikerscheinungen.  Bei elektiven Eingriffen, also solchen, bei denen es sich nicht um einen Notfall handelt, lohnt es sich also, das Pferd auf Darmträgheit und Blutlaktatwerte zu checken. Im Bedarfsfall kann hier vorbeugend eingeschritten werden.

Mehr zur Studie: Risk factors associated with gastrointestinal dysfunction in horses undergoing elective procedures under general anesthesia B. B. NELSON, E. E. LORDAN and D. M. HASSEL, Department of Clinical Sciences, College of Veterinary Medicine and Biomedical Sciences, Colorado State University, USA.

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Quelle:

Equine Chronicle

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