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Kutschpferd bricht vor Brandenburger Tor zusammen. Tierschützer laufen Amok!

17.07.2014 – Das ist Wasser auf die Mühlen der Tierrechtsorganisation PETA: Seit Jahren fordern die Tierschützer ein Verbot von Kutschfahrten. Nun ist am Brandenburger Tor in Berlin ein Pferd zusammengebrochen, das eine Kutsche mit Touristen durch die Stadt ziehen sollte.
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Laut Peter Höffken, Fachreferent vom Tierschutzverein PETA „sackte das Pferd einfach in sich zusammen und lag dann fünf Minuten auf dem Boden“, wie Berlinonline.de berichtet. Auslöser dafür war wahrscheinlich die andauernde Hitze, der das Tier in der prallen Sonne ausgesetzt war. Wegen ähnlichen Vorfällen in den letzten Jahren und zahlreichen Kutschenunfällen im Privatbereich fordert die Organisation deshalb seit längerem ein Verbot des Einspannens von Pferden – vor allem im städtischen Bereich. Hier würden die Tiere oft nicht mit ausreichend Wasser und Futter versorgt und müssten sich stundenlang mit starkem Verkehr auseinandersetzen.

PETA erstattete am 11. Juli Anzeige beim Veterinäramt. Dem Halter des betroffenen Pferdes wirft sie vor, gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben.

„Sensible Tiere zu zwingen, bei brütender Hitze, Sturm, Regen oder Frost stundenlang Kutschen über harten Asphalt zu ziehen oder zu stehen hat nichts Romantisches an sich“, so Peter Höffken zu berlinonline.de. In der Stadt gebe es zwischen zehn bis 15 Anbieter von Pferdekutschen, die mehr als 100 Tiere arbeiten lassen.

 

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Quelle:

Berlinonline.de / Barnboox

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