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Deutsche Springreiter im Nationenpreis Hickstead: Nur Platz fünf

03.08.2015 - Die deutschen Springreiter haben beim Nationenpreis im britischen Hickstead nur den fünften Platz erreicht. Zum Sieg ritten im Stechen die Belgier, auf den Plätzen zwei und drei folgten die Schweizer und die Amerikaner. Bundestrainer Otto Becker zeigte sich enttäuscht. Die endgültige EM-Mannschaft hat er immer noch nicht bekannt gegeben.
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Das Nationenpreisteam bestand in Hickstead aus Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Mario Stevens, Janne-Friederike Meyer und Christian Ahlmann. Meredith Michaels-Beerbaum und ihrem Wallach Fibonacci gelangen zwei fehlerfreie Umläufe. Die 45-Jährige startete vor 16 Jahren hier als erste Frau überhaupt im deutschen Team bei der Europameisterschaft. Bei ihren Teamkollegen lief es aber leider nicht optimal. Janne-Friederike Meyer und Goya hatten in beiden Umläufen einen Abwurf und einen Zeitfehler, Christian Ahlmann blieb mit Epleaser einmal fehlerfrei, aber insgesamt kassierte die Mannschaft neun Fehlerpunkte. Mario Stevens Wallach Brooklyn wurde in beiden Runden das Streichergebnis. Bundestrainer Otto Becker machte keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. „Das kann man nicht schönreden. Wir waren wieder nicht gut genug. Wenn wir bei der EM in Aachen aufs Treppchen wollen, müssen wir uns gewaltig steigern.“

Hickstead war der letzte von vier Nationenpreisen des „Furusiyya FEI Nations Cup“, bei dem sich Deutschland fürs Finale in Barcelona qualifizieren konnte. Zwar ist die Serie nicht beendet, manche Nationen punkten noch am kommenden Wochenende in Dublin, aber Otto Becker ist skeptisch, ob es für eine Finalteilnahme reicht. 

 


Quelle:

fn-press / Barnboox

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