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Alexander Rippers Erfolgspferd und Reining-Europameister Wild At The Bar gestorben

18.09.2014 – Wie die NRHA o.G. (National Reining Horse Association of Germany) gestern mitgeteilt hat, ist der Quarter Horse-Hengst und amtierende Europameister Wild At The Bar an den Folgen einer Blinddarmkolik gestorben. Er hinterlässt eine große Lücke bei den Eigentümern Familie Prof. Dr. Wolfgang Müller und seinem Reiter Alexander Ripper, der mit dem Hengst in den letzten Jahren zahlreiche Erfolge feierte.
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Der im heimischen Stall liebevoll „Walter“ genannte 10-jährige Quarter Horse-Hengst (Star At The Bar x Wild About Hollywood x Hollywood Dun It) bildete zusammen mit Alexander Ripper eines der Traumpaare der deutschen Reining-Reiterei in den vergangenen Jahren. So ritten die beiden im vergangenen Jahr zu den Titeln der FEI Einzel- und Mannschaftseuropameister. Neben zahlreichen weiteren Wettbewerbs- und Championats-Siegen zählt das Team außerdem die Titel FN Deutscher Meister Reining 2012 und Vize-Meister 2013 zu seinen Erfolgen.

Auch auf den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie sollte „Walter“ die deutschen Farben tragen, doch dazu kam es nicht mehr: Ganz knapp vor Turnierbeginn musste Alexander Ripper sein Erfolgspferd wegen einer Kolik zurückziehen und sattelte für die WM auf Awesome Paleboy um.

Dass sich Wild At The Bar kurz darauf nicht mehr von der Blinddarmkolik erholen sollte, ist ein schwerer Verlust für Besitzer, Reiter und Fans des Pferdes – genauso wie für den deutschen Reining-Sport.

Reiter Alexander Ripper schreibt auf seiner facebook-Seite einen Nachruf auf „Walter“:

„Er hat immer gekämpft, und so oft gewonnen. Doch seinen letzten Kampf, den hat er verloren.
Wir trauern sehr über den Verlust von WILD AT THE BAR und wünschen unserer Familie Müller in dieser schweren Zeit viel Kraft und Energie. "Walter" war eben ein ganz besonderes Pferd, was kein anderes auf dieser Welt ersetzten kann. Wir danken ihm für die letzten fünf gemeinsamen Jahre und jeden Erfolg den wir mit ihm zusammen feiern durften. Er wird immer einen Platz in unserem Herzen haben und unvergessen bleiben.“

Auch der NRHA o.G.-Präsident und Bundestrainer Reining Kay Wienrich äußerte seine Bestürzung über den Tod des Hengstes:

„Ich habe heute mit großer Bestürzung von Nico Hörmann erfahren, dass der Hengst Wild at the Bar der Familie Müller an den Folgen einer Blinddarmkolik eingegangen ist. Es ist mir ein persönliches Anliegen wissen zu lassen, dass dieses Pferd ein ganz Besonderes gewesen ist. Ich habe in meiner aktiven Zeit viele großartige Pferde geritten und habe heute selbst noch zwei großartige Pferde. Dieser Hengst war ein Pferd gleichen Kalibers. Er war ein Kämpfer, Gewinner und seinem Reiter Alex ein treuer Mitstreiter, was sich in den zahlreichen Erfolgen dieses Paares gezeigt hat. „Walter“ wie er liebevoll von Alex und seinen Besitzern genannt wurde, hinterlässt eine nicht so schnell zu schließende Lücke in unserer Reiningpferdewelt . Ich ziehe meinen Hut vor diesem Pferd.“

Hier finden Sie ein Video des EM-Siegesrittes 2013 von Alexander Ripper und Wild At The Bar.
 


Quelle:

NRHA / DQHA / Facebook / Barnboox

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