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Fabienne Lütkemeier gewinnt in Neumünster Qualifikation zur Weltcup-Prüfung

15.02.2015 - Die Siegerin ist 25 Jahre alt und freute sich diebisch über den geglückten Auftakt: Fabienne Lütkemeier aus Paderborn – Welt- und Europameisterin mit der Mannschaft – gewann zum ersten Mal die Qualifikation zur Weltcup-Kür in Neumünster im Grand Prix de Dressage.
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„Ich hab mich total gefreut,“ so Lütkemeier, „Daggi hat sich wohl gefühlt in der Halle.“

Daggi ist D`Agostino, der die Dressurreiterin schon seit ihrer Juniorenzeit begleitet, die ersten EM-Medaillen mit Lütkemeier gewann und von ihr selbst ausgebildet wurde. Trainerin der jungen Frau ist die Mutter Gina Capellmann-Lütkemeier, die früher selbst Weltcup-Prüfungen in der Holstenhalle ritt.



Den zweiten Platz eroberte Deutschlands zweimalige Mannschafts-Olympiasiegerin Ulla Salzgeber aus Blonhofen mit ihrem Herzruf`s Erbe vor dem Niederländer Hans-Peter Minderhoud mit Glock`s Flirt. Alle drei Reiter rangierten nur hauchdünn auseinander mit 74,94 (Lütkemeier), 74,78 (Salzgeber) und 74,02 Prozent (Minderhoud).



Insgesamt 21 Teilnehmer aus zehn Nationen nahmen im Grand Prix Kurs auf die Grand Prix Kür im Reem Acra FEI World Cup, die am Sonntag ab 10.00 Uhr im Preis der VR Bank und der Bausparkasse Schwäbisch Hall entschieden wird (live bei www.feitv.org). Madeleine Winter-Schulze, selbst versierte Dressurreiterin und Sponsorin der Prüfung, gab ihrer Verwunderung über die sehr unterschiedlichen Platzziffern Ausdruck. „Das reicht in dem einen oder anderen Fall von 1 bis 9 beim gleichen Reiter, da werden die Richterkollegen bestimmt noch viel drüber zu reden haben,“ so Winter-Schulze mit Augenzwinkern.



Große Begeisterung erzeugte bei Teilnehmern, Publikum und auch bei Veranstalter Ullrich Kasselmann die sanierte Holstenhalle, die hell, freundlich und technisch auf dem modernsten Stand beste Rahmenbedingungen für die siebte von neun Stationen des Reem Acra FEI World Cup bot. Schon zu dieser Qualifikation war die Halle voll mit Zuschauern, die alle Weltcup-Kandidaten erleben wollten. Am Sonntag starten die besten 15 Reiterinnen und Reiter aus dem Grand Prix in der Weltcup-Prüfung.

 


Quelle:

comtainment GmbH 

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